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Willkommen bei SOS Strassentiere e.V.

 

Liebe Interessenten,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass es nun bald weitergehen wird und wir wieder Hunde und Katzen einführen dürfen. Wir warten nur noch auf die schriftliche Erlaubnis, die uns für Februar avisiert wurde.

 

Leider müssen wir den Unkostenbeitrag/die Vermittlungsgebühr pro Tier um 10 Euro erhöhen, weil auch der Transporteur seine Preise aufgrund der gestiegenen Benzinkosten erhöhen musste. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

 

 Bis hoffentlich bald!

Sophia und Isabella Busch

SOS Strassentiere

 

 

Liebe Interessenten,

 

um Tiere nach Deutschland einführen zu dürfen, benötigt man eine § 11 Erlaubnis vom zuständigen Veterinäramt.

 

Unsere Zulassung ist Ende Oktober 2022 abgelaufen, eine neue wurde beantragt und ist in Arbeit.

 

Leider wird dies einige Zeit in Anspruch nehmen, sodass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Tiere einführen dürfen und PAUSIEREN müssen.

 

Tiere, die bereits in Deutschland auf Pflegestellen sind, freuen sich natürlich weiterhin auf Interessenten!

 

Auf jeden Fall wollen wir aber weiterhin und besonders in dieser Ausnahmesituation die Tierschützer vor Ort finanziell unterstützen. Dass ausgerechnet im Winter die Tiere nicht ausreisen können, ist für alle Beteiligten besonders tragisch. Zu den bereits betreuten Tieren kommen täglich neue hinzu, die tierärztliche Versorgung, Futter und vor allem eine Unterbringung benötigen. Es werden Tiere auf der Strecke/Straße bleiben (müssen). Jede noch so kleine Spende kann einen Beitrag leisten, das Elend zu lindern.

 

Wir hoffen auf baldige bessere Nachrichten.

 

Verzweifelte Grüße

 

Sophia & Isabella Busch

SOS Strassentiere, der Vorstand

 

 

Liebe Adoptanden,


eigentlich wollten wir uns erst Ende des Jahres wieder mit einem Bericht von unserer Arbeit melden.

Aber die Umstände zwingen uns dazu, schon jetzt zu schreiben und erneut um Ihre Hilfe zu bitten.

Wer sich hier nicht angesprochen fühlt, möge die Mail bitte löschen.

Die Weltsituation verändert gerade alles nicht zum Besten. Dennoch konnten wir wenigstens einigen wenigen Tieren ein besseres Zuhause vermitteln. 
Nach wie vor helfen wir, was unsere zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten hergeben, unseren unermüdlichen Einzelkämpferinnen vor Ort, das sind Diana, Andreea, Emma, Manuela und Mihaela.

Emma hat neben ihrer Arbeit als Tierärztin und unermüdliche Tierretterin noch eine kleine Auffangstation aufgebaut. Auch hier konnten wir sie ein wenig unterstützen, dank einiger Spender von Ihnen.

Die schlechten Nachrichten sind, dass die Vermittlungen aufgrund er derzeitigen politischen Lage spürbar rückläufig sind. Gleichzeitig wird vor Ort das Elend immer größer: Trotz kostenloser Kastrationsaktionen gab und gibt es dieses Jahr eine noch größere Flut von Welpen. Unsere bis zur körperlichen und seelischen Erschöpfung für die Tiere kämpfende Andreea spricht von einem Welpen-Tsunami, der über sie hereingebrochen ist. Täglich findet sie Welpen und bekommt sie Hilferufe, verlassene Welpen aufzunehmen. Sie weiß nicht mehr wohin und kann nicht mehr schlafen, wenn sie aus Platzmangel Nein sagen muss. Denn sie weiß, halten sich Hunde und Katzen in der Nähe von Mülltonnen auf bzw. werden in den Tonnen entsorgt, werden sie von der Müllabfuhr mitgenommen und landen auf der Müllkippe …

Es tut uns weh, nicht mehr helfen zu können, denn auch uns lassen die Bilder von verlassenen Hunden und Katzen in lebensbedrohlichen Situationen nicht kalt. Daher suchen wir händeringend nach zuverlässigen Pflegestellen sowie Helfern, die Anzeigenportale mit unseren Anzeigen bestücken, um die Tiere vorzustellen.

Doch nun zu unserem aktuellsten Anliegen und weswegen wir unseren Jahresbericht vorziehen mussten: eine beängstigende Notsituation.

Unsere Einzelkämpferin Manuela in Bukarest betreut in ihrem Haus mit kleinem Garten um die 80 Hunde. Da sie viele Stunden am Tag außer Haus ist, um das nötige Geld zu verdienen, hatte sie einen Helfer eingestellt. Dieser arbeitete dort nicht aus Tierliebe, sondern zum reinen Gelderwerb. Einen tierliebenden Helfer findet sie nicht, da die wenigen, die es gibt, selbst schon ausgelastet sind. Ihr Helfer war unzuverlässig, es gab Spannungen. Bald forderte er mehr Geld, das Manuela nicht hatte. Er drohte ihr, den Job hinzuschmeißen und machte die Drohung vor wenigen Tagen wahr. Ohne ein Wort verschwand er und nahm auch gleich noch Manuelas Brieftasche mit Bargeld und Geldkarten mit. Für Manuela ist das eine Katastrophe. Sie kann diese vielen Hunde nicht stundenlang allein lassen. Deswegen nahm sie spontan ein paar Tage frei und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Bleibt sie länger der Arbeit fern, wird sie ihren Job verlieren. Wie es danach weitergeht, möchten wir uns alle gar nicht vorstellen. Hinzu kommt, dass sie permanent an ihrer Belastungsgrenze ist, kaum schläft, dass sie einen Herzinfarkt vor wenigen Wochen erlitten hatte. Sie ist nicht in die Klinik gegangen, weil sie nie Zeit hat. Offenbar hatte sie Glück und hat es diesmal!! überstanden. Aber wie lange noch, wenn die Belastungen weiter zunehmen?

Jetzt muss sie möglichst schnell einen neuen Helfer finden, was nicht einfach ist. Wir hoffen, dass sie es mit unserer finanziellen Unterstützung schafft. Wir werden Manuela eine Anschubfinanzierung schicken, aber wir können das als Mini-Verein nicht dauerhaft leisten. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe ...

Es ist uns sehr unangenehm, aber die Not drängt uns dazu, Sie als Adoptand einer unserer wunderbaren Rumänen zu fragen, ob Sie sich vorstellen können, Manuela zu unterstützen, damit sie weitermachen kann und Ihre Schützlinge nicht in die Tötung geben muss. Da Manuela kontinuierliche Unterstützung braucht, wäre eine Dauerspende die beste Hilfe. Jeder noch so kleine Betrag hilft. Natürlich helfen auch Starthilfen mit einer Einmalspende, wenn Sie nicht dauerhaft unterstützen möchten.

Wenn Sie Ihre Überweisung mit dem Vermerk Spende (für Manuela) versehen, können Sie diese steuerlich absetzen.

Ein Kontoauszug bis 300 Euro ist ausreichend für das Finanzamt bei Angabe Spende (bitte auch Ihre E-Mail-Adresse mit angeben). Sollte eine großzügige Spende darunter sein, stellen wir sehr gern auch eine Spendenbescheinigung aus, dann bitte unbedingt Ihre E-Mail-Adresse im Betreff angeben.

Vielen Dank, dass Sie diesen Text bis zum Ende gelesen haben. Aber das war schon die Kurz-Variante von dem ganzen Elend vor Ort.

Bleiben Sie und Ihre Tiere gesund!

Und nicht vergessen: Wir freuen uns auch immer über Infos/Fotos von den von Ihnen adoptierten Tieren.

Herzliche und hoffnungsvolle Grüße von den beiden Schwestern Sophia und Isabella Busch
www.sos-strassentiere.de


Bankverbindung:

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Die Fotos stammen aus Iasi, am Rande der Stadt...auf dem zugigen Feld werden immer wieder Hunde ausgestzt. Besonders schlimm im Winter, ohne Schutz vor Kälte.
Diana fährt 1-2 in der Woche um die Hunde zu versorgen. Immer wieder verletzte, trächtige etc Hunde, meist scheu, sodass sie ihnen nur mit Futter und Wasser helfen kann.